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Supportende am 12. Januar 2027
Windows Server 2016 Supportende: Was jetzt zu tun ist
Am 12. Januar 2027 bekommt Windows Server 2016 das letzte Sicherheitsupdate. Danach läuft der Server weiter, aber jede neu entdeckte Lücke bleibt offen. Hier steht, was das für Ihre Firma bedeutet und welche drei Wege es gibt.
Was genau endet am 12. Januar 2027?
Microsoft beendet an diesem Tag den erweiterten Support für Windows Server 2016. Der normale Support war schon im Januar 2022 ausgelaufen, seitdem gab es nur noch Sicherheitsupdates. Mit dem Update im Januar 2027 ist auch damit Schluss. Am selben Tag enden unter anderem Hyper-V Server 2016 und WSUS auf Server 2016.
Oft hängen weitere Programme mit dran. Für SQL Server 2016 ist der Support bereits am 14. Juli 2026 ausgelaufen, Exchange Server 2016 und 2019 bekommen seit Oktober 2025 keine Updates mehr. Wenn Ihre Branchensoftware eine SQL-Datenbank nutzt oder Sie Ihre E-Mails noch auf einem eigenen Exchange-Server haben, betrifft Sie das gleich doppelt.
winver eingeben und mit Enter bestätigen. Steht dort „Windows Server 2016“ oder „Version 1607“, sind Sie betroffen. Im Zweifel fragen Sie Ihren IT-Dienstleister oder uns.Was passiert, wenn man nichts tut?
Der Server startet weiter, die Programme laufen weiter. Das Risiko steigt trotzdem jeden Monat:
- Sicherheitslücken bleiben offen. Angreifer suchen gezielt nach Systemen ohne Updates. Laut Bitkom sehen 45 Prozent der Unternehmen ihre Existenz durch Cyberangriffe bedroht.
- Versicherung und Prüfer fragen nach. Cyberversicherer wollen wissen, ob Systeme aktuell sind und ob Zwei-Faktor-Anmeldung und Datensicherung laufen. Ein Server ohne Updates kann im Schadenfall zum Problem werden.
- Software-Hersteller steigen aus. Neue Versionen von Branchensoftware setzen oft aktuelle Windows-Versionen voraus.
Die drei Wege im Überblick
| Weg | Was es bedeutet | Gut für |
|---|---|---|
| 1. Neuen Server kaufen | Neue Hardware, neue Windows-Server-Lizenz, neue Benutzer- und Fernzugriffslizenzen, Umzug der Daten. Hardware ist 2026 teurer geworden, weil Arbeitsspeicher knapp ist. In etwa fünf Jahren steht die nächste Anschaffung an. | Firmen mit eigener IT-Abteilung und Serverraum |
| 2. Erweiterte Sicherheitsupdates kaufen | Microsoft bietet kostenpflichtige Extended Security Updates an. Das verschafft Zeit, löst das Problem aber nicht: Die Hardware altert weiter, und die Kosten fallen jedes Jahr an. | Als Übergang, wenn der Umzug schon geplant ist |
| 3. In die Cloud umziehen | Programme und Daten laufen auf Servern im Rechenzentrum, Ihr Team arbeitet per App oder Browser am gewohnten Windows-Desktop. Kein eigener Server mehr, Updates und Sicherung übernimmt der Anbieter. | Firmen ohne eigene IT-Abteilung, mit Homeoffice oder mehreren Standorten |
Was kostet welcher Weg?
Ein eigener Server mit Ausfallsicherheit kostet in der Anschaffung schnell einen fünfstelligen Betrag: zwei Server ab je etwa 3.500 €, Windows-Server-Lizenz ab etwa 800 €, Benutzer- und Fernzugriffslizenzen von rund 180 € je Benutzer, Firewall, USV und Datensicherung. Dazu kommen Strom und die Arbeitszeit für Wartung.
Bei JORAX Cloud zahlen Sie ab 69 € netto pro Benutzer und Monat, Lizenzen, Firewall, Virenschutz, tägliche Datensicherung und Wartung sind enthalten. Die Standardeinrichtung kostet ab 99 € netto pro Benutzer, bei 24 Monaten Laufzeit entfällt sie. Die Übernahme Ihres alten Servers und Ihrer Daten gibt es zum Festpreis nach Prüfung. JORAX Cloud ist monatlich kündbar.
Wie lange dauert ein Umzug in die Cloud?
Bei 5 bis 20 Benutzern ein bis zwei Wochen, bei größeren Umgebungen vier bis acht Wochen. Ihr Team arbeitet in der Zeit normal weiter, der Wechsel selbst passiert ohne Stillstand. Vorher prüfen wir, ob Ihre Programme auf einem Terminalserver laufen.
Unser Rat zum Zeitplan
Planen Sie den Umstieg jetzt und nicht im Dezember. Zum Jahresende sind IT-Dienstleister ausgebucht, und viele Firmen stehen gleichzeitig vor demselben Datum.
Ihr Server 2016 läuft aus?
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen live, wie Ihr Büro ohne eigenen Server läuft, und prüfen, ob Ihre Programme passen. Kostenlos und unverbindlich.
Quellen: Microsoft Lifecycle für Windows Server 2016 und SQL Server 2016, Bitkom „Wirtschaftsschutz 2026“. Stand: 6. November 2026.